Jetzt unverbindlich anfragen:

030 - 290 449 69

Im Verkehrsstrafrecht kompetent betreut: Rechtsanwalt David Thieme in Berlin-Schöneberg

Unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen Drogen ist kein Mensch voll zurechnungsfähig. Selbst wenn Sie in nüchternem Zustand davon überzeugt sind, sich nach dem Alkoholgenuss nicht ans Steuer zu setzen: Nach einer feuchtfröhlichen Feier kann das anders aussehen – und solche gibt es in Berlin zur Genüge. Wenn sich auf der Alkoholfahrt dann noch ein Unfall ereignet, befinden Sie sich bereits mitten im Verkehrsstrafrecht. Doch nicht nur Alkoholfahrten mit Unfallfolge zählen zu den Verkehrsstraftaten.

Das Verkehrsstrafrecht befasst sich u.a. mit diesen Vergehen im Straßenverkehr:

  • Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer durch Nötigung (Auffahren & Lichthupe)
  • Missachtung des Überholverbots mit Bedrängen des entgegenkommenden Verkehrs
  • Fahrerflucht durch das gesetzeswidrige Verlassen des Unfallorts
  • Fahrlässige Körperverletzung aufgrund von Telefonieren am Steuer

Wenn Sie einer solchen Tat bezichtigt werden, bewahren Sie Ruhe. Wir betreuen Ihren Fall in unserer Berliner Kanzlei und sorgen dafür, dass ungerechtfertigte Ansprüche abgewehrt werden. Sollten sich die Anschuldigungen als gerechtfertigt herausstellen, setzen wir uns für ein faires Verfahren ein.

Sie werden einer Straftat bezichtigt? Kontaktieren Sie uns jetzt!

Telefon:  030 - 290 449 69

Schnittstelle zwischen Verkehrsrecht & Strafrecht

Das Verkehrsstrafrecht gilt, ähnlich z.B. dem Betäubungsmittelstrafrecht, als Nebenstrafrecht. Damit eine Tat dem Verkehrsstrafrecht zugeordnet wird, müssen diese Punkte zutreffen:

  • Die Tat geschieht im Kontext des öffentlichen Straßenverkehrs
  • Es handelt sich um eine Straftat
Verkehrsstrafrecht in Berlin-Schöneberg

Grundsätzlich sind auch Ordnungswidrigkeiten, wie z.B. das Überfahren einer roten Ampel, Verstöße gegen die Gesetze des Verkehrsrechts. Doch hierbei handelt es sich meist um geringfügige Vergehen, die jedem einmal passieren können – z.B. aus Leichtsinnigkeit – und mit einem Bußgeld oder einem Entzug des Führerscheins mit MPU abgegolten sind. Bei Straftaten handelt es sich demgegenüber um weit schwerere, vorsätzlich oder fahrlässig begangene Delikte, die sich deswegen auch im Strafgesetzbuch (StGB) wiederfinden. Die Schwere der Vergehen in Bezug auf das Verkehrsstrafrecht spiegelt sich auch im Strafmaß wider: Verkehrsstraftaten werden unter Umständen mit empfindlichen Geld- und Freiheitsstrafen geahndet.

Wir betreuen Sie in jeder Phase des Prozesses und setzen uns in und um Berlin-Schöneberg dafür ein, dass das Strafmaß möglichst gering ausfällt. Wenn eine Strafe oft auch nicht gänzlich verhindert werden kann, so kann ein kompetenter Anwalt das Strafmaß immerhin reduzieren und so z.B. die Dauer eines Entzugs der Fahrerlaubnis möglichst kurz halten.

Wie läuft ein Verkehrsstrafverfahren ab?

  • Schritt 1: Eine Verkehrsstraftat wird begangen – z.B. Nötigung durch zu dichtes Auffahren mit Lichthupe.
  • Schritt 2: Die Strafverfolgungsbehörden werden auf den Beschuldigten aufmerksam – z.B. durch die Anzeige durch einen Zeugen oder den Geschädigten.
  • Schritt 3: Die Staatsanwaltschaft untersucht im Rahmen des Ermittlungsverfahrens, ob der Beschuldigte hinreichend verdächtig ist. Hierbei werden auch Zeugen sowie der vermeintliche Täter selbst vernommen. Spätestens jetzt gilt es, uns mit der Verteidigung Ihrer Rechte zu beauftragen. Eine Aussage ohne Unterstützung durch einen Anwalt ist wenig ratsam. Wir erhalten Akteneinsicht und beraten unsere Mandanten zum weiteren Vorgehen bzw. zu möglichen Aussagen.
    Ein hinreichender Verdacht liegt vor, wenn die Wahrscheinlichkeit einer Verurteilung höher ist als die, vor Gericht freigesprochen zu werden. Wird der Beschuldigte nicht als hinreichend verdächtig eingeschätzt, wird das Verfahren an dieser Stelle eingestellt. Ansonsten erhält er eine Vorladung.
  • Schritt 4: Der Beschuldigte erhält eine Vorladung und wird damit zum Angeschuldigten.
  • Schritt 5: Durch die Anklageerhebung wird das Zwischenverfahren eröffnet. Das Gericht prüft seinerseits, ob ein Gerichtsverfahren eine Verurteilung verspricht.
  • Schritt 6: Im Hauptverfahren prüft das Gericht den Angeklagten selbst sowie Zeugen und Beweise.
  • Schritt 7: Das Gericht fällt eine Entscheidung und das Urteil wird verkündet. Im Anschluss rundet das Vollstreckungsverfahren das Strafverfahren ab.

Unsere Kanzlei in Berlin-Schöneberg steht Ihnen in jedem Schritt zur Seite. Kontaktieren Sie uns gerne!

Telefon:  030 - 290 449 69

Was gehört zum Verkehrsstrafrecht?

Das Verkehrsstrafrecht befasst sich mit Straftaten im Straßenverkehr.
„Klassische“ Verkehrstraftaten sind das Fahren ohne Fahrerlaubnis, die Trunkenheit/Drogen am Steuer, die Fahrerflucht, die Nötigung, die Gefährdung des Straßenverkehrs und die fahrlässige Körperverletzung.

Fahren ohne Fahrerlaubnis

Es ist schnell passiert: Sie sind in Eile, setzen sich schnell in Ihr Auto und bemerken erst dann, dass Sie Ihren Führerschein vergessen haben. Viele gehen hier von einem Kavaliersdelikt aus. Das Fahren ohne Führerschein stellt jedoch eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem entsprechenden Bußgeld geahndet wird. Noch weitaus verheerender ist es jedoch, wenn Sie gar keine gültige Fahrerlaubnis besitzen. Beim Fahren ohne Fahrerlaubnis handelt es sich nicht mehr um eine Ordnungswidrigkeit, sondern um eine Straftat. Zu unterscheiden sind dabei verschiedene Szenarien:

  • Sie als Halter eines Fahrzeuges sind dieses trotz entzogenem Führerschein und Fahrverbot gefahren.
  • Sie fahren ein Fahrzeug, ohne jemals überhaupt einen Führerschein erworben zu haben.
  • Sie als Halter eines Fahrzeugs erlauben einer dritten Person ohne gültige Fahrerlaubnis, Ihr Fahrzeug zu fahren.
  • Sie fahren ein Fahrzeug einer anderen bzw. höheren Führerscheinklasse, für das Sie keine gültige Fahrerlaubnis haben.
  • Sie sind unter 18 Jahre alt und besitzen eine Fahrerlaubnis für begleitetes Fahren, fahren aber ohne Begleitperson.
  • Sie fahren mit einem ausländischen Führerschein, der Sie nicht zur Teilnahme am Straßenverkehr in der Bundesrepublik Deutschland berechtigt.

Die Strafen werden in all diesen Fällen durch den § 21 Absatz 1 StVG im Verkehrsrecht geregelt. Dieser sieht eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe beim Fahren eines Kfz ohne die nötige Fahrerlaubnis vor. Noch höher fällt die Strafe aus, wenn Sie dabei fahrlässig handeln. So können in solch einem Fall eine sechsmonatige Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe von bis zu 180 Tagessätzen verhängt werden. Dabei sollten Sie beachten, dass bereits ab einer Strafe von 90 Tagessätzen ein Eintrag in das Vorstrafenregister erfolgt.

Sind auch Sie ohne gültige Fahrerlaubnis trotz eines Fahrverbots gefahren? Dann lassen Sie sich von unserer Kanzlei in Berlin beraten. Wir helfen Ihnen, das Strafmaß möglichst gering zu halten und klären Sie über die nächsten Schritte des Verfahrens auf.

Rechtsanwalt David Thieme hat sich in seiner Kanzlei mit Sitz in Berlin-Schöneberg im Bezirk Tempelhof-Schöneberg auf das Verkehrsrecht und Verkehrsstrafrecht spezialisiert. Wer in und um Berlin in einen Verkehrsunfall verwickelt wurde oder Täter bzw. Opfer im Fall einer Ordnungswidrigkeit oder sogar einer Verkehrsstraftat ist, wendet sich direkt an Rechtsanwalt Thieme. Er weiß, was aus rechtlicher Sicht zu tun ist, verteidigt das Recht seiner Mandanten und kümmert sich bei Bedarf um die Unfallregulierung. Mandanten aus Tempelhof-Schöneberg sowie den umliegenden Bezirken, wie Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte, Neukölln, Charlottenburg-Wilmersdorf, Steglitz-Zehlendorf und deren Ortsteilen Wilmersdorf, Tiergarten, Kreuzberg, Tempelhof, Friedenau, Steglitz, Schmargendorf, Halensee, Charlottenburg, Moabit, Mitte, Friedrichshain, Alt-Treptow und Neukölln, schätzen die Kompetenz des Anwalts.

Um dir auch in Zukunft das best­mögliche Nutzungs­erlebnis auf dieser Website bieten zu können, möchten wir Tracking-Dienste wie z. B. Google Analytics aktivieren, die Cookies nutzen, um dein Nutzer­verhalten anony­misiert zu speichern und zu analysieren. Dafür benötigen wir deine Zustimmung, die du jederzeit widerrufen kannst.
Mehr Informationen über die genutzten Dienste erhältst du in unserer Datenschutzerklärung.